Herkunft

Der Havaneser ist unter den Kleinhunden einer der wohl seltensten Kleinhunderassen überhaupt.

Von einigen beherzten Exilkubaner die während der Kennedy Aera nach Amerika flüchteten und ihre Hunde mitnehmen konnten ist diese Rasse gerettet worden. 1981 kamen die ersten beiden Havaneser von Amerika nach Deutschland.
Der Ursprung des Havanesers ist nicht sicher feststellbar. Man vermutet jedoch, dass der Malteser als Vorfahre des Havanesers mit den spanischen Eroberem in die Karibik kam und sich dort, hauptsächlich auf Kuba, als eigene Rasse entwickelte. Die ersten Havaneser wurden damals "Havana-Silk Dog" (Havana's Seidenhündchen) genannt nach Kubas Hauptstadt.
Lange Zeit ein sehr beliebter Kleinsthund der speziell von den Damen der hohen Gesellschaft gehalten wurde, erfreute sich der Havaneser im 17ten, hauptsächlich im 18ten aber auch noch im 19ten Jahrhundert ebenfalls in Europa grösster Popularität. Wie viele andere Hunderassen auch geriet der Havaneser nach und nach in Vergessenheit.

Der Havaneser gehört zu der Familie der Bichons.Zu seiner Verwandtschaft gehört der Malteser, Bichon Frise, Bologneser, Coton de Tulear.

 

Charakter

Der Havaneser ist aussergewöhnlich intelligent und durch seine stets wache Neugierde sehr leicht zu erziehen. Mit seinem offenen Wesen und seinem unwiderstehlichem Charme gewinnt er im Nu jedes Herz und wird sehr bald der Mittelpurtkt jeder Familie. Ausserordentlich drollig und kameradschaftlich ist er auch speziell zu Kindern zu empfehlen. Obwohl ein Zwerghund, ist er vom Charakter und seiner Konstitution her für jede spielerische Kampftat zu haben.
Havaneser wurden in früheren Zeiten in sehr vielen Wanderbühnen und auch im Zirkus angetroffen. Keinem anderen Hund konnte man so leicht irgendwelche "Kunststückchen" beibringen. Dieses "Schauspieler-Gebahren" hat er wohl immer na ch ein bisschen im Blut!
Was man weniger weiss ist, dass Havaneser auch ausgezeichnete Hüte-und Herdehunde sind. ln Kuba wurden sie sehr oft auf dem Kleinbauernhof für diese Tätigkeiten eingesetzt. Von der Familienkuh bis hin zum Geflügelvieh alles wurde vom kleinen Havaneser Gewissenhaft zusammengehalten. Aus dieser Anlage heraus versteht man auch leichter seinen unbestechlichen Hütetrieb! Kein Besucher wird nicht gebührend angemeldet ohne aber in hysterisches Dauerklaffen auszuarten. Gegenüber der Gefahr sind sie beherzt, mutig, ja sogar kühn.
Wie gesagt, der Havaneser ist sehr auf "seine" Familie bezogen und wirklich glücklich wenn er auch ganz als vollwertiges Familienmitglied aufgenommen wird.

 

 

 

 

 


 

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